Technik verbindet.
Zug um Zug.

Die Züge der trinationalen S‑Bahn sind echte Grenzgänger: Sie verbinden Länder, die technisch auf unterschiedliche Standards setzen – bei den Stromsystemen, bei der Zugsicherung und bei der Steuerungs- und Signaltechnik.

Damit Du einfach und zuverlässig in Frankreich, Deutschland und der Schweiz unterwegs sein kannst, sind auf der S‑Bahn moderne Mehrsystem-Fahrzeuge im Einsatz. Sie vereinen unterschiedliche technische Standards und bringen Dich bequem und nahtlos von einem Land ins andere.

Diese Züge sind für trireno im Einsatz:

Stadler FLIRT (Baureihe 523)

Der Stadler FLIRT ist das Rückgrat der trinationalen S-Bahn. Die modernen Triebzüge bieten Platz für mehrere hundert Fahrgäste, stufenlosen Einstieg und helle, durchgängige Innenräume. Sie sind leise, stark in der Beschleunigung und damit ideal für die stark frequentierten Linien S1, S3 und S31 zwischen Laufental, Basel, Fricktal und Olten.

Quelle: SBB CFF FFS
Quelle: SBB CFF FFS

Stadler FLIRT (Baureihe 521)

Auch im Wiesental und am Hochrhein fährt der FLIRT seine Stärken aus: kurze Haltezeiten, gute Beschleunigung und hoher Fahrkomfort. Die Züge sind für den grenzüberschreitenden Verkehr ausgelegt und verbinden Deutschland und die Schweiz zuverlässig im dichten S‑Bahn-Takt.

Quelle: SBB CFF FFS

Stadler GTW (Baureihe 526)

Der GTW ist kompakt, robust und bewährt. Mit seinem charakteristischen Mittelantrieb eignet er sich besonders für kürzere Linien mit mittlerer Nachfrage. Auf der S9 zwischen Sissach und Olten sorgt er für zuverlässige Verbindungen im Regionalverkehr.

Quelle: SBB CFF FFS

Domino (Baureihe 560)

Die Domino-Züge gehören zu den Klassikern der Schweizer S-Bahnen. Sie bieten viel Platz, breite Türen und eine klare, funktionale Innenraumgestaltung. Vor allem in den Hauptverkehrszeiten transportieren sie zuverlässig grosse Fahrgastzahlen zwischen Basel und Sissach und entlang des Hochrheins.

Quelle: SBB CFF FFS

Siemens Mireo (Baureihe 463)

Der Siemens Mireo steht für eine neue Generation Regionalzüge: energieeffizient, leise und komfortabel. Grosszügige Einstiegsbereiche, Klimatisierung und moderne Fahrgastinformation machen ihn besonders attraktiv für die längeren Pendlerstrecken zwischen Freiburg und Basel.

Quelle: Deutsche Bahn AG/Uwe Miethe

Alstom Coradia (Baureihe 641)

Der Coradia verbindet bewährte Technik mit solider Alltagstauglichkeit. Die Dieseltriebzüge sind flexibel einsetzbar und erschliessen auch nicht elektrifizierte Strecken. Auf der Linie RB 30 sorgen sie für eine zuverlässige Verbindung entlang des Hochrheins.

Quelle: Deutsche Bahn AG/Georg Wagner

Bombardier Talent (Baureihe 644)

Der Talent ist ein vielseitiger Regionaltriebzug mit schneller Beschleunigung und grosszügigen Mehrzweckbereichen. Er eignet sich besonders für Linien mit häufigen Halten und wechselnder Nachfrage und ergänzt auf der Linie RB 30 das Fahrzeugangebot Richtung Waldshut.

Quelle: Deutsche Bahn AG/Uwe Miethe

Bombardier AGC (Baureihe Z 27500)

Der AGC ist ein echtes Grenzgängerfahrzeug: leistungsstark, komfortabel und für den französischen Regionalverkehr optimiert. Er bietet viel Platz für Pendelnde und verbindet Mulhouse und Basel direkt – als wichtiger Baustein im trinationalen Bahnverkehr.

Quelle: ZGC Alsace.jpg von Agora midr, Wikimedia Commons, CC BY-SA 3.0, https://commons.wikimedia.org/wiki/File:ZGC_Alsace.JPG

Aktuell bieten nur wenige Züge der trinationalen S-Bahn WLAN, sie sind auch nur vereinzelt mit Steckdosen ausgerüstet. Deshalb solltest Du darauf achten, dass Du Dein elektronisches Ticket auch offline vorzeigen kannst. Gerade wenn die S-Bahn die Grenze passiert, kann es Schwierigkeiten beim Empfang geben. Wenn Du Dein Ticket offline auf dem Smartphone hast und dies ausreichend geladen ist, vermeidest Du unnötigen Ärger bei der Ticketkontrolle.

In den drei Ländern kommen unterschiedliche Stromsysteme und Zugsicherungssysteme zum Einsatz. In Deutschland und der Schweiz nutzen die Züge Wechselspannung von 15.000 Volt mit einer Frequenz von 16,7 Hertz, in Frankreich sind es 20.000 Volt und 50 Hertz. Bei den Zugsicherungssystemen setzt Deutschland traditionell die «Punktförmige Zugbeeinflussung» (PZB) ein, in Frankreich kommt die «Contrôle de vitesse par balises» (KVB) zur Anwendung. Auf europäischer Ebene wird zudem – in erster Priorität auf den Hauptlinien – das European Train Control System (ETCS) ausgebaut. Auf dem Schweizer Schienennetz ist es bereits flächendeckend im Einsatz.

Damit Du ohne Umsteigen oder längeren Zwischenhalt über die Grenze kommst, müssen die Fahrzeuge mit den unterschiedlichen Systemen klarkommen. Das können nur Mehrsystem-Fahrzeuge.