Durchmesser­linie Basel

Die Durchmesserlinie Basel verbindet den Bahnhof Basel SBB mit dem Badischen Bahnhof. Dadurch wachsen die heutigen Linienäste der S-Bahn zu einem durchgehenden S-Bahn-Netz zusammen. So werden direkte Verbindungen aus dem Fricktal, Ergolztal und Birstal Richtung Wiesental und Hochrhein möglich.

Hauptnutzen Attraktiveres Angebot und eine stärkere trinationale S-Bahn
Mehr grenzüberschreitende Verbindungen
Haltestellen im Zentrum als Verkehrsdrehscheiben
Beteiligte Linien 6 Züge pro Stunde und Richtung
Geplante Einführung 2050

Die Durchmesserlinie Basel verbindet den Bahnhof Basel SBB mit dem Badischen Bahnhof. Die unterirdische Strecke zwischen den Basler Bahnhöfen ermöglicht es, die bisherigen Endpunkte der S-Bahn in Basel aufzuheben und die Linienäste miteinander zu verbinden. So entstehen direkte Fahrten aus dem Birs-, Ergolz- und Fricktal nach Kleinbasel, Riehen, ins Wiesental und an den Hochrhein. Reisende profitieren von kürzeren Reisezeiten, attraktiveren Verbindungen und weniger Umsteigen.

Die Regionen rund um Basel sollen mit der Durchmesserlinie Basel noch besser miteinander vernetzt werden. So soll die Grundlage für ein leistungsfähigeres S-Bahn-System geschaffen werden. Sie ermöglicht häufigere und attraktivere Verbindungen innerhalb der trinationalen Agglomeration Basel. Gleichzeitig ergänzt sie die grenzüberschreitenden S-Bahn-Angebote zwischen der Schweiz, Deutschland und Frankreich.

Im Zusammenhang mit dem Projekt Durchmesserlinie Basel werden neue Haltestellen in Gross- und Kleinbasel untersucht. Sie würden stark frequentierte Stadtgebiete sowie Tram- und Buslinien direkt mit der S‑Bahn erschliessen.

Auch die regionale und nationale Wirtschaft profitiert von der Durchmesserlinie Basel. Als eine der wichtigsten Verkehrsdrehscheiben der Schweiz verbindet der Bahnknoten Basel den regionalen, nationalen und internationalen Bahnverkehr. Die Durchmesserlinie beseitigt Kapazitätsengpässe, erhöht die Zuverlässigkeit des Bahnverkehrs und stärkt die Anbindung an Europa. Damit trägt sie zur Erreichbarkeit der Wirtschaftsregion Basel bei und unterstützt die Wettbewerbsfähigkeit, die Logistik und die Versorgungssicherheit der ganzen Schweiz.

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