Vollständig vernetzte trinationale S-Bahn

Der Horizont 2060+ stellt die langfristige Vision einer vollständig vernetzten trinationalen S-Bahn dar. Dazu gehören Durchbindungen aus dem Fricktal, dem Ergolztal und dem Birstal/Laufental in die gesamte Agglomeration, sowohl in Richtung Frankreich als auch in Richtung Deutschland. Darüber hinaus wird die S-Bahn aus Freiburg im Breisgau bis zum EuroAirport verlängert.

Hauptnutzen Durchbindungen aller S-Bahnen aus der Schweiz in Richtung Frankreich und Deutschland
Verlängerung der S-Bahn aus Freiburg (Breisgau) zum EuroAirport
Viertelstundentakt als Grundangebot im inneren Agglomerationsbereich
Beteiligte Linien alle
Geplante Einführung Nach 2060

Mit dem Horizont 2060+ wird die langfristige Entwicklungsperspektive für die trinationale S-Bahn Basel aufgezeigt. Ziel ist ein noch stärker vernetztes Bahnangebot mit der trinationalen S-Bahn Basel als Rückgrat des Agglomerationsverkehrs.

Durchgebundene S-Bahn-Linien, die direkte Fahrten durch die gesamte trinationale Agglomeration ermöglichen, sind das Kernelement dieser Vision. Aus dem Fricktal, dem Ergolztal sowie dem Birstal/Laufental sollen Reisende ohne Umsteigen zu mehreren Haltestellen in Basel und weiter in Richtung Deutschland und Frankreich fahren können. Viele der Haltestellen, die neu umsteigefrei erreichbar sind, funktionieren als Verkehrsdrehscheiben und bieten Übergang an weitere Verkehrsmittel wie das Bus- und Tramnetz.

Systematische Viertelstundentakte im inneren Agglomerationsgürtel ergänzen die langfristige Vision. Das Angebot soll so noch attraktiver, leistungsfähiger und besser auf die Mobilitätsbedürfnisse der Bevölkerung und der Wirtschaft abgestimmt werden.

Der langfristige Zielzustand der trinationalen S-Bahn ist eine gemeinsame Planung der zuständigen regionalen Bestellbehörden der Schweiz, Deutschlands und Frankreichs, die sich hierzu über trireno zusammengeschlossen haben. Dieser Angebots-Zielzustand wurde wiederum als Grundlage für die Infrastrukturplanung «Kapazitätsausbau Knoten Basel» (VKKB) verwendet. Diese wird vom Bundesamt für Verkehr verantwortet, durch die Infrastrukturbetreiberinnen SBB und DB erarbeitet und durch die Standortkantone begleitet und unterstützt. Die Planungen ermöglichen neben der S-Bahn auch wichtige Kapazitätserweiterungen für den Güter- und Fernverkehr auf der Schiene und sind breit abgestützt. Diese für die Region wichtigen Angebotsziele lassen sich jedoch erst mit der Umsetzung der geplanten Kapazitätsausbauten, insbesondere im Knoten Basel, erreichen, welche aufgrund der in VKKB untersuchten Realisierungsdauer erst im Horizont 2060+ möglich sind.

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