Der zunehmende Ausbau der trinationalen S-Bahn Basel führt zu einem zusätzlichen Bedarf an Abstell- und Servicekapazitäten. Bereits heute stossen die bestehenden Anlagen im Raum Basel an ihre Kapazitätsgrenzen. Mit jedem weiteren Angebotsausbau, etwa durch neue Linien und dichtere Takte, steigt die Zahl der benötigten Fahrzeuge – und damit auch der Platzbedarf für das Abstellen, Reinigen und Warten dieser Züge.
Abstellanlagen werden vor allem benötigt, um Fahrzeuge über Nacht, zwischen den Einsätzen oder während längerer Betriebspausen abzustellen. Sie müssen strategisch so gelegen sein, dass Fahrzeuge rasch wieder im Linienbetrieb aktiv sind. Im Unterschied dazu dienen Serviceanlagen der technischen Kontrolle, intensiven Reinigung und Wartung von Fahrzeugen. Diese benötigen deutlich mehr Fläche, spezielle Ausstattungen und müssen über Werkstattkapazitäten und Versorgungsanschlüsse verfügen.
Um der absehbaren Engpasslage zu begegnen, führt trireno eine grenzüberschreitende Standortevaluation durch. In enger Abstimmung mit Infrastrukturbetreibern, Verkehrsunternehmen und Behörden in der Schweiz, Deutschland und Frankreich werden mögliche Flächen identifiziert und geprüft. Ziel ist ein abgestimmtes Gesamtkonzept, das sowohl betriebliche Effizienz als auch planerische, rechtliche und ökologische Anforderungen berücksichtigt. Dabei wird vor allem darauf geachtet, die künftige Betriebsstabilität und Wartungsqualität der trinationalen S-Bahn langfristig zu sichern.
Derzeit werden mögliche Standorte evaluiert. Es gibt deshalb noch keine ortspezifischen Projekte.