Der Aus- und Neubau der Bahnstrecke Karlsruhe–Basel schafft die infrastrukturellen Voraussetzungen für einen leistungsfähigen und zukunftssicheren Verkehr auf der Rheintalbahn.
Kernstück ist der durchgehende viergleisige Ausbau, der ein besseres Nebeneinander von Güter-, Fern- und Nahverkehr erlaubt. Die Strecke ist ein wichtiger Bestandteil des transeuropäischen Verkehrskorridors Nordsee-Mittelmeer und ein wichtiger Zubringer zu den NEAT-Achsen durch die Schweiz.
Für den Regionalverkehr bedeutet der Ausbau vor allem eines: zusätzliche Kapazitäten auf einer bislang überlasteten Strecke. Neue Überhol- und Kreuzungsmöglichkeiten, leistungsfähige Bahnhöfe und ein modernes Stellwerkssystem machen dichtere Takte und stabilere Fahrpläne möglich. Dabei werden alle Stationen entlang der Strecke barrierefrei ausgebaut. Geplant sind ein einheitliches Bahnsteigniveau von 76 cm, bessere Zugänge sowie neue Bahnsteiganlagen mit moderner Ausstattung.
Diese Infrastrukturmassnahmen bilden die Grundlage dafür, dass bestehende Angebote im Regional- und S-Bahnverkehr künftig barrierefrei und zuverlässig betrieben und zudem im Umfang ausgeweitet werden können – etwa durch regelmässigere Angebote und dichtere Takte im grenzüberschreitenden Raum. Der Schwerpunkt des Projekts liegt insgesamt auf der baulichen Modernisierung und der langfristigen Kapazitätssicherung auf einem der wichtigsten Bahnkorridore Europas.